| Sieben Linden im April II Feiertage sind in Sieben Linden doch immer wieder ein besonderes Erlebnis. Wir schreiben Ostern 2009, der Gemeinschaftskurs mit 25 Teilnehmern bevölkert den Platz und arbeitet hier mit und arbeitet da mit und erinnert die Bewohner daran, dass es hier am Platz ein schönes Gemeinschaftsgefühl gibt, in das wir immer wieder eintauchen dürfen. Die Windrose hat ihre Treppe bekommen - gebaut von (Treppenbauleitung) Johannes, der am Gemeinschaftskurs teilnimmt, und von Martina, Dirk, Bettina und Julian. Drei Wochen in der Holzwerkstatt konstruiert und an einem Tag eingebaut - passt perfekt. Dann hat die Brunnenwiese (unterstützt vom Gemeinschaftskurs) ihr Gelände aufgeräumt und wirkt jetzt - mit neuem Kieselweg und dem in den letzten Monaten entstandenen Schuppen - weitläufig und mondän (sag ich mal). Das hat wiederum gewisse Schmuddelkinder dazu bewegt, ihre Bauwagen zu schrubben, und so glänzt jetzt eigentlich alles weit und breit. Den Rest machen wir dann im nächsten Frühling. Am Samstag ging nach der obligatorischen 12.00-Uhr-Testsirene um halb zwei nochmal der Feueralarm, nachdem im Waldstück auf unserem "neuen Land" ein Feuer entdeckt worden war. Sechs Feuerwehrautos und zwei Polizeiwagen sollen es gewesen sein, die das gelöscht haben - die meisten (?) Siebenlindener haben erst davon erfahren, als das Feuer schon aus war, haben sich dann aber als Brandwache in Zweierteams organisiert und die ganze Nacht gewacht. Morgens um sechs gab es immer noch vereinzelt vor sich hinschmokelnde Flecken, die gelöscht werden mussten. Sehr mysteriös, das Ganze, und überhaupt nicht lustig. Obwohl solche Katastrophen uns zu vereinen scheinen - wie bei den Todesfällen oder der spektakulären Rettung von Itas Mutter vor einem oder anderthalb Jahren (ein Polizeihubschrauber mit Wärmebildkamera landete auf unserem Dorfplatz und brachte sie zurück, als wir gerade alle ausschwärmen wollten) oder der nächtlichen Suche nach zwei unserer kleinen Mädchen im letzten Sommer (sie waren in der Hängematte vor dem Haus eingeschlafen). Da merken wir dann, dass wir in einem größeren Zusammenhang als in kleinen WGs oder Familien wohnen, diesen Zusammenhang (im Gegensatz zu den Leben, das manche von uns hinter sich gelassen haben) aber be-greifen (oder, wie in diesem Fall, riechen und ausstampfen und löschen) können. Und dann war (nach Redaktionsschluss dieses Textes) natürlich noch die Sache mit dem Osterhasen und dem Osterbrunch am Sonntag... Bitte erinnern Sie mich daran, nächstes Jahr an Ostern einen Osterspecial-Film in Sieben Linden zu drehen!
Micha W. | | 





 Doch kein Picknick
 Jörg in Alarmbereitschaft

 Nicoletta brandwacht
 Saschas & Michas neues Album "Burnt Land". Sorry Ralf, deine Schaufel ist verstimmt.
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