Resumee

Was war gut? Was könnte verbessert werden?


Die Existenz von 3 Energiesparprojekten an Altmarks Schulen und der Aussicht auf weitere, da das Interesse der Schulen deutlich da war, ist ein großer Erfolg. Außerdem die Sicherung einer Weiterführung über weitere 2 Jahre durch die Förderung der Atmosfair GmbH. Die Bearbeitung des Projektes ab Anfang Juni (6 Wochen bis zu den Ferien) birgt eine Zeitknappheit, die unterschätzt wurde. Denn möglichst sollten alle Gespräche mit Schulträgern, Schulleitern und Lehrkräften schon vor der Sommerpause abgeschlossen sein, sodass die Projekte in den neuen Unterrichtsplan direkt eingearbeitet werden können. Erschwerend kommt ja noch hinzu, dass die Schulleiter_innen und Lehrkräfte vor den Ferien mit Zeugnissen etc. wenig Zeit übrig haben. Ein sinnvoller Beginn für diese wichtigen Vorarbeiten wäre also eher April/Mai.
Außerdem ist es wichtig, sich parallel an Schulleiter, Schulträger und Lehrkräfte zu wenden. Und sich dabei von „oben“, dem Schulträger nicht abbringen zu lassen von den eigenen Zielen. Die verfolgen verständlicherweise ihre Ziele und wie in diesem Fall stimmen die nicht immer mit denen der Schulen überein. Die vom Träger erwählten Schulen haben alle abgesagt. Die Lehrkraft der Lessingschule hat schon im Sommer Interesse angemeldet, es sollten aber laut Träger andere Schulen Energiesparprojekte machen. Im Endeffekt machen nun die Schulen mit, die die motiviertesten Lehrkräfte und Schulleiter_innnen haben.
So es möglich ist sollte man persönlich in den Schulen auftauchen und wenn möglich eine Vorstellung des Projektes in den Lehrerkonferenzen unterbringen, um die Information an die Lehrkräfte zu vermitteln.

Weiteres Erfolgsmodell ist die Lehrer_innenfortbildung . Der Bedarf der Lehrkräfte an Inspiration für den Unterricht sowie an modernen Unterrichtsmaterialien war lautstark zu hören. Das Konzept, die Materiallisten, CD, Vorträge, Powerpointpräsentationen, die Sammlung von Broschüren etc. steht. Die Fortbildung kann alsbald noch einmal durchgeführt werden. Bei einem weiteren Angebot sollte die Werbung noch besser werden (noch mehr eigene Werbung an den Schulen), sodass mehr Lehrkräfte teilnehmen.

Die Klima-Clowns sind ein absolutes Novum in Zusammenhang mit den Energiesparprojekten. Für die Schüler ist es in jedem Fall positiv, mal anders angesprochen zu werden. Das können so kleine Dinge sein wie mit dem Fahrrad in die Klasse fahren, aber eben auch die Maske eines Clowns.
Ihr Einsatz zur Motivation der Schüler_innen ist eher fraglich, denn Clowns nehmen nichts wirklich ernst, sie scheitern immer. Von dort aus den Bogen zu schaffen zu einer Motivation für ein Projekt ist zu riskant. Die Gefahr, dass die Schüler_innen das Energiesparprojekt nicht ernst nehmen ist dann zu groß. Clowns sind gut, um zu zeigen, wie man es nicht machen soll. So können sie Schüler eher in anderen Zusammenhängen mit Energiethemen konfrontieren (z.B. laufende Energiesparprojekte, normaler Unterricht, Projekttage). Die tiefere Auseinandersetzung mit den Fragen der Vermittelbarkeit von Energiethemen als Clown und die Entwicklung der „Klima-Clowns“ war sehr wichtig. Die Rolle steht nun und ist noch vielfältig erweiterbar und einsetzbar, sie wartet auf neue Herausforderungen.

 
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