| Energierundgang - Einsparpotential | |
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Energierundgang in 3 Schulen der Altmark – Einsparpotentiale, MaßnahmenDie Energierundgänge wurden begleitet von Bernadette Kern vom ufu-Instituts Berlin mit Erfahrung in Sachen Energiesparprojekte seit 15 Jahren. Außerdem nahmen Teil die Lehrkraft, die jew. Hausmeister, der Energieberater Arno Külz (begleitet die Projekte für die nächsten 2 Jahre), die Projektinitiator_innen Julia Kommerell und Jörg Zimmermann. Es kam der Der Energiesparkoffer E.coachEnergiesparkoffer „E.coach“ des e.u.z. Energie- und Umweltzentrum am Deister zum Einsatz sowie weitere mitgebrachte Messgeräte. Lessing Sekundarschule Salzwedel (Ganztagsschule): Das Energisparteam besteht hier aus 8 Schüler_innen der 9. Klassenstufe. Nach einer kurzen Einführung in die Thematik, Erprobung der Messinstrumente (Thermometer und Luxmeter) und Vorstellung der Sollwerte wurden alle 3 Gebäude (Haupthaus, Container-Nebengebäude, Turnhalle) der Schule besucht. Zur Einführung in den Umgang mit den Messgeräten wurden erste Messungen der Temperatur und der Lichtstärke durchgeführt und in eine vorbereitetes Protokoll eingetragen. Außerdem erklärte der Hausmeister die Funktion der Wärmeversorgung der einzelnen Gebäude und stellte am Ende den Verbrauch der Vorjahre anhand der Pendelkarten vor. Der Hausmeister war sehr kooperativ und deutlich daran interessiert, den Energieverbrauch zu senken. Besonderheiten: Die Turnhalle wurde vor ein paar Jahren saniert und mit einer modernen Gas-Heizanlage ausgestattet. Das Haupthaus erhielt 2008 eine neue Wärmdämmung. In deutlichem Gegensatz konnte man bei dem Nebengebäude (Containerbau) sehen, wie viel Einsparpotential ein Gebäude hat (nicht gedämmt und mit alten Fenstern geht hier sehr viel Wärme verloren). Das Wärmeeinsparpotential des Hauptgebäudes lässt sich dagegen schwer ermitteln, da die neue Wärmedämmung ohnehin schon einen starken Rückgang der Energiekosten verursachen wird. Hier wir sich das Team eher auf das Stromsparen konzentrieren. Außerdem ist in einer Ganztagsschule im Vergleich zu anderen Schulen ohnehin mit einem höheren Verbrauch zu rechnen. JIS – Jeetzeschule Sekundarschule Salzwedel An dieser Schule wird das Energieteam von 11 Schüler_innen der Klassenstufen 6-8 gebildet. Es stand lediglich eine Unterrichtseinheit von 40 Minuten zur Verfügung. Trotzdem wurden Klassenraum, Flur und Heizungskeller besichtigt. Die Schule wird direkt mit „Fernwärme“ von der benachbarten Eon-Avacon versorgt. Die Schule hat die Räumlichkeiten auch von dieser übernommen, im September 2007. Deshalb ist es hier besonders schwierig, Startwerte zu ermitteln, da in den Referenzjahren eine Büronutzung der Räume stattgefunden hat. Da es sich um einen freien Träger handelt, muss jedoch nicht erst mit sich selbst verhandelt werden, um eine Prämie zu vereinbaren. Die Einsparungen kommen der Schule direkt zu Gute. Ein schweißtreibender Besuch im Heizungskeller macht hier schon mal ein Tätigkeitsfeld deutlich. Wo soviel Wärme allein schon im Keller austritt lässt sich sicher was machen. Sekundarschule Beetzendorf Das Energieteam (4 Schüler_innen) hat sich hier erst ganz neu gebildet und bedurfte so erst noch einer gründlicheren Einführung in das Energiesparprojekt. Frau Kern zeigte den Schüler_innen anhand von Schautafeln aus anderen Schulen, die Aufgaben und Möglichkeiten des Energiesparens (Schaltermarkierungen, Beleuchtung teilweise reduzieren, Infowand etc.). Dann wurde den Schüler_innen der Gebrauch der Messgeräte vorgeführt und im Klassenraum, im Flur, Treppenhaus etc. erprobt. Die Ergebnisse wurden in das Protokoll eingetragen. Zusammen mit dem Hausmeister besichtigte das Team Flure, Lehrerzimmer, Werkraum und Heizungskeller. Diese Schule birgt in Hinsicht auf das Energiesparprojekt mehrere Tücken, denn das Haus wird von 2 Schulen verschiedener Träger genutzt, bisher führt aber nur die Sekundarschule das Energiesparprojekt durch. Desweiteren wir die Heizung mit Wärme aus der nahegelegenen Turnhalle beliefert, d.h. die Steuerungsmöglichkeiten durch den Hausmeister sind begrenzt. Die Schule nutzt die Turnhalle zwar, sie gehört aber dem Gymnasium... Unter diesen Vorraussetzungen lässt sich schwer ermitteln, wie viel nun tatsächlich eingespart wurde. Hier wird deutlich klar dass v.a. die Aktivität als solches belohnt werden muss. |
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