| Gesellschaftliches Engagement | |
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Das Ökodorf bildet als eine neu gebaute Modellsiedlung den Rahmen für die Erprobung innovativer sozialer, ökologischer und spiritueller Ansätze. Die Idee war es, einen Ort zu schaffen, an dem diese Lösungsansätze gebündelt und praktisch und menschlich erforscht werden können. Es sollten nicht andere Menschen mit anderen Werten überzeugt oder gar unfreiwillig einbezogen werden. Daraus ergibt sich ein gewisser „Inselcharakter“ des Modells. In Wirklichkeit ist es eine starke wechselseitige Verbindung. Wir arbeiten in der Vernetzung der deutschen Gemeinschaften und im Global Ecovillage Network (www.gen-europe.org) mit. Dort wurde mit unserer Beteiligung auch das erste weltweite Curriculum zum Aufbau von Gemeinschaftsprojekten „Ecovillage Design Education“ (EDE) entwickelt und im Ökodorf und in anderen Gemeinschaften mit Erfolg angeboten. Mit unserem eurotopia- Verzeichnis über Gemeinschaften und Ökodörfer in Europa (www.eurotopia.de) und in unserer Zeitschrift Kurskontakte/ eurotopia (www.kurskontakte.de) kann man sich aktuell über Gemeinschaftsprojekte informieren. Die bundesweite Aufbruch-Initiative zur persönlichen und politischen Entwicklung einer zukunftsfähigen Lebensweise wurde von uns mit gegründet (www.anders-besser-leben.de). Wir haben uns mit unseren Pilothäusern für die Legalisierung der Strohballenbauweise eingesetzt und den „Fachverband Strohballenbau Deutschland“ mit gegründet ( www.fasba.de ). Wir haben an der empirischen Studie der Uni Kassel zur Erforschung der Nachhaltigkeit in Gemeinschaften teilgenommen und im Vergleich die besten werte erhalten ( www.usf.uni-kassel.de ). Wir sind im Vorstand der „Gesellschaft für angewandte Tiefenökologie“ (www.tiefenökologie.de) und im Kuratorium der Stiftung TRIAS (www.stiftung-trias.de) vertreten. Dort setzten wir uns für die breite gesellschaftliche Umsetzung von Mehrgenerationenprojekten und gemeinschaftlichen Wohnprojekten (www.wohnprojekte-portal.de) ein. Für das gesamte Spektrum kooperativer Projekte bieten wir Beratung an (www.gemeinschaftsberatung.de). Neben gesellschaftlichen Alternativen braucht es aber auch die Entwicklung von Gegenmacht und zivilgesellschaftlichen Bewegungen. Wir nehmen Teil an den deutschen und europäischen Sozialforen, den McPlanet-Kongressen, den globalisierungskritischen Protesten z.B. beim G 8- Gipfel und den Anti-Castor-Aktionen und sind Mitglied bei ATTAC. 2008 haben wir das Thema Klimawandel als Schwerpunkt in unser Seminarprogramm aufgenommen. Gleichzeitig gehen wir mit diesem Thema an die umliegenden Schulen (in Form von LehrerInnenfortbildung, Theaterprojekt, Fifty-Fifty u.a.) Wir sind Mitglied im „Bundesverband der Regionalinitiativen“ und beteiligen uns am jährlichen „Tag der Regionen“. (www.Tag-der-Regionen.de). In unserer Region haben wir die Bürgerinitiativen „Die Bahn bleibt“, „Keine Putenmastanlage“ und die Initiative für eine gentechnikfreie Zone mit entwickelt. Über das Programm „Regionen aktiv“ haben wir die regionalwirtschaftlichen Ansätze der Strohballenbauweise und neuer Techniken für die Pferdearbeit entwickelt. Ein Forschungsprojekt zur besseren Koordinierung und Vermarktung regionaler Bioprodukte wurde von uns durchgeführt. Siehe auch hier. Diese Beispiele sollten deutlich machen, das es uns nicht nur um ein gutes Leben für uns selbst geht und das zu den persönlichen Veränderungen unserer Lebensweise immer auch das gesellschaftliche Engagement gehört. Solche offenen und innovativen Gemeinschaftsprojekte könnten als eine Art neuer NGO gesehen werden, die verbunden mit ihrem Engagement nach außen auch die besondere Ausstrahlungskraft eines gelebten Beispiels bietet. Eine neue Form der politischen Organisation also die lebt, was sie verkündet. Und die offen ist für immer neue Entwürfe und Träume. „In was für einer Gemeinschaft wollen Sie leben?“(aktualisiert 2/08) |
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