Nachbarschaft Windrose

Als Nachbarschaft gibt es uns seit Anfang 2006. Uns verbindet der Wunsch, mit etwa 14 Personen (ca. 9 Erwachsene und 5 Kinder) innerhalb einer Wohngemeinschaft (WG) bewusst Gemeinschaft zu leben und wesentliche Teile unseres Alltags miteinander zu verbringen.
Zur Nachbarschaft „Windrose“ gehören zur Zeit Reinhard (*1951), Claudia (* 1961), Martina (*1961), Eva (*1964), Ines (*1965), Martin (*1967), Christoph (*1969), Marten (*1997), Karina (*1997), Bona (*2000) und Johanne (*2000).

Das gute Zusammenleben von Erwachsenen in unterschiedlichen Lebensphasen - insbesondere auch mit Evas geistig behindertem Bruder Martin - und Kindern ist ein Schwerpunkt unserer Nachbarschaft.
Wir unterstützen uns im Alltag mit den Kindern und sehen unsere Rolle als Erwachsene darin, den Kindern einen Rahmen zu geben als Basis für die Entfaltung ihrer Persönlichkeit. Die Kinder sind ihren Bedürfnissen und Möglichkeiten entsprechend an Nachbarschaftsaktivitäten, Planungen und Entscheidungen beteiligt.

Es ist unsere gemeinsame Weltanschauung, dass wir uns mit allem, was uns umgibt verbunden fühlen und wissen, dass alles, was wir tun, nicht nur uns, sondern auch andere Menschen und die belebte und unbelebte Natur betrifft.
Aus dieser Verbindung und diesem Wissen resultiert unser politisches Engagement und der Wunsch nach innerem Wachstum.
Wir übernehmen die Verantwortung für unser Leben und wissen, dass wir nur uns selbst und nicht unsere Mitmenschen verändern können.
Als Einzelne und auch als Nachbarschaft engagieren wir uns für eine menschengerechte und nachhaltige Politik.
Wir sind offen für unterschiedliche spirituelle Wege. Wichtig ist uns die Achtung von anderen Menschen und Weltsichten.

In Zukunft werden wir uns als Nachbarschaft auch auf ökonomischer Ebene verbinden und unterstützen. In welcher Form ist z. Zt. noch im Gespräch.

Zur Verwirklichung unserer Nachbarschaftsidee haben wir von März 2008 bis Juni 2009 unser Windrosen WG-Haus gebaut. Es hat 14 Privatzimmer, eine Gemeinschaftsküche mit angeschlossenem großem Ess- und Wohnzimmer, eine kleinere Wohnküche, ein gewerblich genutztes Büro sowie Räume für Bäder, Toiletten und Hauswirtschaft.
Als Weiterentwicklung der bisherigen Arten des Strohballen-Hausbaus in Sieben Linden, wurden die Wände als Wandelemente in einer nahegelegenen Halle vorgefertigt.
Der Standort des Hauses an der „Nord-West-Ecke des Süd-Ost-Feldes“ ist namensgebend für unsere Nachbarschaft, da hier wie auch bei einer Windrose alle Himmelsrichtungen vorkommen.
Kontakt: windrose@siebenlinden.de

 
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